Für pädagogischer Personal


Institutionen wie Schulen, Kindertagesstätten, Krippen und Kindergärten sind für Kinder ein Ort, der Struktur, Halt, Sicherheit und Normalität bietet.

In unserer Welt, die von Unsicherheiten und Herausforderungen geprägt ist, ist die Fähigkeit von Erzieher- innen sowie Kinderpfleger- innen und anderen multiprofessionellen Kräften, Kinder in Krisen gut zu begleiten, von entscheidender Bedeutung.

Sie sind oft die ersten Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche, wenn diese mit emotionalen Herausforderungen konfrontiert sind, sei es durch familiäre Probleme, sozialen Ausschluss, den Tod oder schwere Erkrankung eines Familienmitglieds. 

Ihre Fähigkeit, empathisch zu reagieren und Unterstützung anzubieten, kann entscheidend dafür sein, wie das Kind, der Jugendliche lernt, mit herausfordernden Situationen in Zukunft umzugehen. Indem sie eine Vertrauensbasis und Verbindung schaffen sowie auf individuelle Bedürfnisse eingehen, tragen Sie maßgeblich zur Resilienz und emotionalen Stabilität unserer Kinder/Jugendlicher bei.

Möchten Sie gerne wissen, wie Sie die Resilienz unserer Kinder/Jugendlichen fördern können? 


Umgang mit den Themen Sterben, Tod und Trauer

Wenn Kinder zu Jugendlichen heranwachsen, werden Fragen rund um die Themen Leben und Tod auf eine neue Art präsent. Die eigene Persönlichkeit und Selbstfindung stehen im Vordergrund. Zukunftspläne werden geschmiedet, doch auch Zukunftsängste können entstehen. Sie setzen sich kritisch mit sich und ihrem Umfeld auseinander, was große Herausforderungen mit sich bringen kann. 

Erkrankt eine dem Jugendlichen nahestehende Person schwer oder stirbt gar, teilen sie nicht mehr alle Gefühle mit und machen vieles mit sich selbst aus. Dem Austausch im Freundeskreis kommt dabei eine größere Bedeutung zu als dem Gespräch innerhalb der Familie.

Ziel sollte es sein, den Schülern zu helfen, den Tod nicht als Tabuthema zu betrachten, sondern als etwas, was zum Leben dazu gehört und etwas ist, worüber man offen sprechen kann. Im besten Fall bevor Jemand schwer erkrankt oder stirbt.

Mit Empathie und Verständnis können Sie dazu beitragen, dass Schüler-/innen in herausfordernden Zeiten ihre aufkommenden Fragen stellen können und mit ihren Gedanken und Gefühlen nicht alleine sind.

Sie möchten gerne wissen, wie sie altersgerecht mit den Kindern/Jugendlichen über die Themen Sterben, Tod und Trauer in ihrer Einrichtung sprechen können? 

Sie möchten handlungsfähig sein, falls ein Kind ihrer Einrichtung von einem Schicksalsschlag betroffen ist?


psychische Gesundheit

Psychische Erkrankungen gehören in Deutschland zu den häufigsten Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Somit ist es äußerst wichtig, das Thema psychische Gesundheit in Schulen anzusprechen. Viele Schüler kämpfen mit Stress, Leistungsdruck, Ängsten oder Depressionen, oft ohne, dass ihre Lehrkräfte oder Mitschüler davon wissen. Unerkannte Verhaltensänderungen können in lebensbedrohlichen Situationen enden.

Eine offene Kommunikation über psychische Krankheiten trägt wesentlich dazu bei, Vorurteile abzubauen und das Bewusstsein für eine eigene Betroffenheit oder die eines anderen zu schärfen.

Fördern Sie als pädagogisches Personal das Verständnis sowie die Akzeptanz für Betroffene, die Empathie füreinander sowie den Blick auf sich, indem Sie aktiv Raum für Gespräche schaffen.

Wir alle sollten daran interessiert sein, Kinder und Jugendliche wirksame in ihrer Gesundheit und psychischen Widerstandskraft zu fördern.

Machen Sie mit?


Will man etwas Schweres bewältigen, muss man es leicht angehen.

-Bertolt Brecht-